Sein und Ziel
Auf dieser Website stelle ich mein philosophisches Forschungsprojekt zur Wissenschaftsphilosophie – unter dem Titel „Sein und Ziel“ – vor. Diese Website wird seit dem Jahr 2007 fortlaufend weiter bearbeitet – bei Anregungen, Fragen, Kritik oder Tipps für Links freue ich mich über Kommentare oder eine Nachricht von Ihnen.
Es geht mir in meiner Arbeit um eine neue Systematisierung im Bereich der Philosophie. Man kann der Philosophie zwei Aufgaben zusprechen, ihre praktische Bedeutung für die Lebensführung und ihre Theorie-Verbundenheit. Das eine rückt den Menschen und sein gesellschaftliches Handeln in den Vordergrund, die andere Seite der Philosophie fragt nach den Prinzipien der Realität. Hier soll beides miteinander verbunden werden.
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Der Versuch, Philosophie als neuartige abstrakte Struktur zu begründen, kann nur gelingen, wenn die Form und die Inhalte philosophischer Reflexion mit den allgemeinsten Formen des Wissens und des Erkennens verbunden sind, zum Beispiel mit den axiomatischen Grundlagen der Einzelwissenschaften. Gleichzeitig sollte eine derartige philosophische Systematik auch in der gesellschaftlichen Praxis und in der menschlichen Emotionalität verankert sein.
Diese philosophische Darstellung erhält ihre Einheit durch wenige Grundideen, welche die Mannigfaltigkeit der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der außerwissenschaftlichen Erscheinungen systematisch darstellen lassen. Das ist zum einen die Grundidee einer „Identitätsbildung“. Sie meint sowohl die konkreten wie die abstrakten Varianten aller jener ontologischen Überlegungen, die als „Sein“, „Seiendes“, „Dasein“ oder als „Existenz“ philosophiehistorisch bekannt sind. Dieser Kerngedanke wird in dem hier darzustellenden Modell abkürzend als „E“ modelliert.
Wie das bisher in der Philosophie geschah, kann das E aus seinem abstrakten Gegensatz zum „Werden“ und zu dem, was als „Sinn“ gilt, verstanden werden. Ich versuche darüber hinaus, die aus diesen geistesgeschichtlichen Diskussionen herrührenden Erkenntnisse mit solchen moderner wissenschaftlicher Forschung zu verbinden.
Die zweite neu zu konzipierende Grundidee kann gleichfalls variantenreich umschrieben werden, zum Beispiel als „Zielsetzung“, „Zweck“. Ich sehe in diesen Abwandlungen einen gemeinsamen Gedanken, der als „vorgestellte und erstrebte“ Wirkung beschrieben werden kann – und der als „I“ modelliert wird. Auch hier sollen die traditionellen philosophischen Aussagen durch die zeitgemäßen Erkenntnisse der Wissenschaften erweitert werden. Das führt beispielsweise dazu, dass der Zielbegriff (I) nicht allein mit dem subjektiven Wollen als Ursache einer Handlung verbunden wird. Vielmehr wird darüber hinaus die Zielsetzung als biologische Erscheinung gesehen. Auch wissenschaftliche Fundierungen in der Physik und in der Mathematik zeigen eine objektive Formierung der Zielfunktion (I). Die E-Strukturierungen und die I-Funktionen bilden das, was man die „Inhalte“ von Wissenschaften und von Philosophie nennen kann.
Es folgt der herkömmlichen Zweite